Perfektionismus

Perfektionismus ist Angst in Absatzschuhen.
Quelle: unbekannt

Ein etwas kürzerer Artikel, aber genauso wichtig und bedeutungsvoll.

Ich glaube, Perfektionismus ist eine Aneinanderreihung aus verschiedenen Dingen. Zum Beispiel Unzufriedenheit, Selbstzweifel, vergleichen mit anderen und Ängste. Wenn du ein Bild gemalt hast, siehst du es an und bist halbwegs zufrieden, dann siehst du aber ein anderes Werk von einem Künstler (es muss noch nicht einmal die gleiche Kunstrichtung sein). Er ist auch nicht perfekt, aber wir sehen es so. Das ist der Moment, wo das Vergleichen anfängt. Das ist doof und das und das ist doof … man findet immer mehr, mit dem man unzufrieden ist. Durch das Vergleichen wirst du unzufrieden und unsicher, dadurch kommen Selbstzweifel, ob du gut genug bist.
Aber lass mich dir eins sagen. DU bist gut genug, denn du bist einzigartig u d das ist gut so. Der Künstler/in hat einen komplett anderen Kunststil und einen anderen Lernstand als du. Dem geht es im Übrigen nicht anders. Das geht, glaube ich, jedem so, auch wenn man diese Seiten nie gezeigt bekommt.
Du kannst dein Kunstwerk anschauen und die Fehler dankend annehmen, denn aus Fehlern lernt man. Und aus Fehlern kann man den Lernstand erweitern. Im Grunde lernen wir ständig etwas dazu. Ob bewusst oder unbewusst.

Alles braucht Übung = Übung macht den Meister
Quelle: unbekannt

Aber was genau ist Perfektionismus?
Ich glaube wie oben erwähnt ist Perfektionismus eine Aneinanderreihung aus verschiedenen dingen die einen unsicher werden lassen und Selbstzweifel hervorrufen.
Im Internet habe ich gefunden, das Perfektionismus durch das Ängste kompensieren, Wunsch nach Anerkennung, Bedürfnis nach Kontrolle, Gefühl von Minderwertigkeit und/oder Angst vor Fehlern kompensiert werden kann. Grob genommen das wie ich Perfektionismus sehe nur mit anderen Worten und Werten.

Was ist Perfektionismus für dich?
Wie gehst du damit um?
Schreib deine Tipps doch gerne in die Kommentare.

Ich persönlich habe noch keine Lösung, keinen Weg für mich gefunden.

Hier ein paar Möglichkeiten die ich bei meiner Recherche gefunden habe:
● Fehler nüchtern und aus den Augen anderer sehen
● Ist es nötig so hohe Ansprüche zu haben?
● Was wäre das Schlimmste, was passieren könnte?
● Erfolge anerkennen (Journal schreiben)
● Das Positive in den Fehlern finden und dankend annehmen.

2 Gedanken zu „Perfektionismus“

  1. Liebe Leo,

    es ist am besten, wenn man nicht zu sehr nach links und rechts schaut. Kunst lebt von Individualität und der Freiheit, sich auszuprobieren – Perfektion ist dabei nicht das Ziel. Leider ist das leichter gesagt als getan, denn es gibt viele Ablenkungen. Wenn ich an Instagram denke: Einerseits bietet es zahlreiche Anregungen, andererseits kann es auch entmutigend sein, wenn man sieht, wie viele Follower andere Künstler haben. Es ist nicht immer einfach, den Perfektionismus dann abzulegen, aber in kleinen Schritten sollte das doch machbar sein, oder?

    Liebe Grüße,

    Katrin

    1. Liebe Katrin,

      vielen lieben Dank für deinen Kommentar. Es freut mich von dir zu lesen.
      Ja , jeder ist individuell und davon lebt auch die Kunst. Das macht sie so spannend.
      Das stimmt. Den Perfektionismus ablegen ist leichter gesagt als getan. Mit Tipps und Tricks ist es leichter mit ihm umzugehen.
      Das ist eines der Themen an den ich gerade arbeite und vielleicht folgt nochmals ein Artikel zum Perfektionismus, wenn ich weiß, wie ich mit ihm umzugehen weiß, dann kann ich mein Wissen teilen.

      Liebe Grüße

      Leo

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