Mein innerer Garten ist aus einem Onlinekurs heraus entstanden. Bzw. ist noch in der Entstehung. Der Kurs an sich war schnell durchgearbeitet. Ich hatte viel Freude dabei und habe mir trotzdem die Zeit gegeben, die ich brauchte.
Doch was ist mein innerer Garten?
Er beinhaltet alle Emotionen, Gefühle, Gedanken, Träume, Wünsche, Erfahrungen und Erinnerungen. In meinem inneren Garten ist viel zu sehen. Viele Themen die mich beschäftigen und kleine Reminder für das Leben, das noch folgt. Der Fluss des Lebens könnte man auch sagen. Mit vielen Höhen und vielen Tiefen. Dabei sind die negativen immer am stärksten zu spüren. Und egal wie schwer die Themen zu verarbeiten sind, sie bringen die stärkste Botschaft mit sich. Um welche Themen es genau geht, möchte ich nicht teilen.
Schon während dem Kurs durfte ich das Format wählen und entschied mich für etwas größer als das A3 Format. Diese Größe ist Fremd und eine Herausforderung. Zeitgleich arbeitete ich noch an einem anderen Kunstwerk (mittlerweile fertig) im A3 Format. Auch dies war eine große Herausforderung.
An beiden Kunstwerken kann ich nur weiter arbeiten, wenn mir danach ist. Und oft setze ich mich deswegen unter Druck, den es eigentlich nicht braucht. Die Kunstwerke haben ihre Themen und diese zu verarbeiten braucht Geduld, Zeit und viel Liebe.
Doch warum fällt es mir so schwer regelmäßig daran weiterzuarbeiten? Das ist eine Frage, die ich mir oft stelle und doch noch keine Antwort gefunden habe. Es sind vor allem die großen Formate die mir schwerfallen. Vielleicht sind es die Themen, die mich stoppen lassen. Bei den großen Formaten sind es eher die tieferen Themen. Obwohl bei meinen kleinen Formaten auch viel tiefe Themen verarbeitet werden, aber wohl nur im Ansatz. Dafür gehe ich die Themen häufiger an.
Das Projekt „Mein innerer Garten“ habe ich Anfang/Mitte 2025 angefangen. Knapp über die Hälfte ist bisher geschafft und das Ende noch lange nicht in Sicht, obwohl eigentlich nicht mehr viel fehlt.
Eine Wabe lässt mich besonders Zweifeln. Gedanklich bin ich da sehr oft, doch traue ich mich einfach nicht „einfach zu machen“ denn ich weiß übermalen wird dann eher schwer. Es wird einen schwarzen Hintergrund geben. Die Farben sollten also eher leuchten. Ich habe aber auch dunkelrote Farben. Wie also kriege ich das umgesetzt? Um welches Detail es geht, möchte ich noch nicht so genau verraten.
Ich teile hier auch bewusst keinen Zwischenstand. Du kannst den Zwischenstand hin und wieder, in Detailbildern, sehen. Schaue dafür doch gerne auf meinem Instagram-Account vorbei. Instagram: leo.tasuma.artem
Der Hintergrund war spontan, ursprünglich hatte ich eine andere Idee im Kopf. Zu dem Zeitpunkt hatte ich jedoch etwas Experimentiert und war noch voll im kindlichen Spiel-Modus. Doch zu meinem Glück, den ich liebe den Hintergrund. Er ist nicht besonders auffällig oder technisch herausragend. Gerade dieses einfache macht den Hintergrund besonders und er lässt meine Motive atmen. Nicht direkt im Vordergrund stehen, aber die Motive werden auch nicht in den Hintergrund gezogen. Im Moment habe ich vor allem am Rand etwas Luft und Fläche, die noch nicht verplant ist. Das stört mich hin und wieder. Unter anderem, weil man das Raster an manchen Stellen noch durchsieht.
Wenn ich wieder kritisch bin und an das Raster denke, das durchscheint muss ich an ein Kunstwerk denken, dass mir 2025 begegnet ist. Es ist hervorragend und doch scheint es nicht vollendet worden zu sein. Informationen finde ich nur sehr spärlich. Doch gerade dieses geheimnisvolle Kunstwerk erinnert mich an etwas Tieferes, denn es kommt auch mit einer sehr tiefen Botschaft.
