Projekt – Mein innerer Garten – Das fehlende Element

Das fehlende Element im Kunstwerk „Mein innerer Garten“

In meinem vergangenen Beitrag Projekt – Mein innerer Garten habe ich darübergeschrieben, dass ich bei meinem Kunstwerk, dass aus einem Onlinekurs entstanden ist, nicht weiterkomme und an einer Bienenwabe hänge. Doch es gibt schon Neuigkeiten. Der erste ist schon getan. Etwas brodelt tief in mir. Ist es positiv oder negativ?

Der erste Schritt ist schon getan. Ich habe gemalt. Dann musste ich es ein paar Tage stehen lassen. Verdauen. Reflektieren. Abwarten. Eigentlich wollte ich dann den Hintergrund malen, auch wenn er angsteinflößend ist und ein sehr mutiger Schritt. Einmal auf der Leinwand nicht mehr zu übermalen. Doch was ist das für ein Hintergrund? Die Frage kläre ich, wenn der Hintergrund steht. Aber erstmal zum jetzigen „Problem“. Den Hintergrund wollte ich also nun malen, doch was stoppte mich?

Die Enttäuschung. Gedanken die sich wieder mal drehten. Ich bin wieder nicht gut genug. So wird das nie was mit der Selbstständigkeit. Wiedermal nicht auf Anhieb geschafft. Und wieder diese Umwege. Doch was ist es jetzt?

Die Farben sind zu matt, zu dunkel, zu gedämpft und zu dreckig. Einfach überhaupt nicht schön. Mittlerweile kann ich die Leinwand anschauen ohne mich direkt enttäuscht wegzudrehen. So ist es ganz okay anzuschauen, aber halt auch nicht der schönste Punkt im Bild. Der erste Schritt ist jedoch getan. Die Farben erstmal auf die Leinwand bringen, mutig sein und die Angst vor den Scheitern zu Seite schieben. Zumindest für einen kleinen Moment.

Im zweiten Schritt geht es mit neuen Farben an dieselben Flächen. Die Farben sollen klarer, heller, frischer sein. Und so beim Schreiben merke ich, dass mich zu dem Zeitpunkt vieles beschäftigt (okay was mich beschäftigt wusste ich auch vorher schon, aber nicht wie sehr es mich aktuell beeinflusst) und das hat seinen Ausdruck gefunden. Damit war ich erstmal nicht einverstanden, doch jetzt habe ich es akzeptiert und kann etwas mehr loslassen. Vor allem, wenn ich dann tatsächlich übermale.

Ob das Bild durch das Übermalen besser wird? Ob es nicht dann doch zu leuchtend ist? Ist es nicht doch besser erst mal den Hintergrund zu malen? Ich zweifle. Wiedermal. Doch ich will dranbleiben. Nicht wieder aufgeben. Daran glauben, dass es gut wird und ich wieder viel dazu lernen werde. Ich habe Technik und
Erfahrungs-Wissen, das fließt in dieses Bild und das, was ich lerne, fließt in das nächste Bild und so weiter. Ich weiß, ich lerne jedes Mal neu, wenn ich male. Sei es das Farben mischen, eine Technik oder einfach der Umgang mit verschiedenen Themen. Ich lerne und das jeden Tag.

Nun heißt es einen Schritt nach dem anderen zu gehen und irgendwann ist mein Erfahrungsstand für den Moment ausreichend, damit ich mutig genug bin und mich an den Hintergrund wage. Zu gegebener Zeit folgt, dann ein neuer Beitrag über den Hintergrund. Also sei gespannt wie es hier weitergeht.

In meinem anderen Blogbeitrag zu diesem Projekt – Mein innerer Garten habe ich mir die Frage gestellt (und versucht zu beantworten) „Doch warum fällt es mir so schwer regelmäßig daran weiterzuarbeiten?“
Eine Idee war, dass die tiefe der Themen einfach ihre Zeit, Geduld und Liebe benötigen, damit ich weitermachen kann.
Beim Schreiben dieses Textes hatte ich eine ganz andere Idee. Diese möchte ich natürlich auch mit euch teilen. Und zwar ist es fehlendes Material, eine fehlende Technik, die ich mir zu dem Zeitpunkt einfach noch fehlt, weil ich es noch nicht lernen durfte. Gerade „Mein innerer Garten“ beinhaltet viele Farbverläufe und setzt weiche Übergänge voraus.
Vielleicht ist es aber auch eine Technik, die mir im Umgang mit dem Thema fehlt und ich erst das Lernen darf um voranzukommen. Um einen Schritt weiter gehen zu können.

Und manchmal frage ich mich, ob meine Beiträge nicht zu kurz sind. Dann fällt mir ein, dass ich alles über das Thema mitteile, was ich sagen möchte. Sie sagen das Nötigste und das Wichtigste aus ohne zu umschweifend zu werden. Jeder Beitrag hat sein eigenes Thema.
Ob die Nachricht hinter einem Beitrag bei meinen Lesern ankommt, das kann ich alleine nicht beurteilen. Daher hilft mir ein Kommentar mit deinen Gedanken sehr weiter.

Welche Themen beschäftigen dich aktuell? Welches Thema wünschst du dir von mir, dass ich das aufgreife und meine Gedanken dazu teile?

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