Seine eigene Stimme finden

Bildprojekt Elefant

Ich finde das Kunstwerk passt hervorragend zu diesem Blogbeitrag. Doch warum? Nun ja, das Bild steht für vieles. Ich möchte auch gar nicht viel dazu sagen, den ich habe mit diesem Bild eine kleine Dankeschön-Karte erstellt und herausgefunden, das dieses Bild sehr unterschiedlich gesehen wird und auch gesehen werden kann.

Kunst hat für jeden eine andere Bedeutung, eine andere Sprache. Viele sehen ihre eigene Botschaft, nicht die Botschaft, die vom Künstler gemeint ist. Und ich persönlich finde das nicht schlimm. Im Gegenteil, ich finde es sehr spannend.

Schreibe mir also gerne deine Gedanken in die Kommentare, ich freue mich auf den Austausch mit dir.

Viele denken, dass die eigene Stimme eine einzige Sprache des Ausdrucks ist. Die Art wie wir lernen zu sprechen.
Doch was ist die eigene Stimme?

Sie wird schon früh geprägt, vor allem von außen. Unsere Stimme, wie wir was wahrnehmen. Doch was meine ich mit außen?
Damit meine ich unser Umfeld, in dem wir aufwachsen. Unsere Erfahrungen im Kindergarten, in der Schule im Allgemeinen. Unsere erste Berufserfahrung. Alles, was wir lernen/erfahren prägt unsere eigene Stimme.

Mit der eigenen Stimme meine ich die Form wie wir uns ausdrücken, also unsere Emotionen und Gefühle, aber auch unsere Erfahrungen die wir verarbeiten. Auch wie wir uns nach außen hin zeigen. Also eine komplett andere Stimme/Sprache, wie die, die wir zum Sprechen nutzen.

Es gibt den Ausdruck durch Kleidung, Kunst, Musik.
Es gibt Mischformen und Abänderungen.

Die eigene Stimme finden ist für viele fremd. Den damit kommt Veränderung und Veränderung ist für viele mit Angst verbunden, auch bei mir. Doch stelle ich mir sehr oft folgende Fragen.

  • Wer bin ich?
  • Was macht mich aus?
  • Was sind meine Stärken und schwächen?
  • Was möchte ich in meinem Leben.

Und ja, irgendwann kommt Veränderung, aber sie hilft zu wachsen. Und ja Veränderung macht Angst, doch bringt sie auch neue Erfahrungen. Veränderung definiert uns und wer wir sind, aber auch wie uns andere Wahrnehmen. Viel zu oft vergleichen wir uns, doch ist jeder ein Individuum. Es bringt also nichts sich mit einer anderen Person zu vergleichen. Das habe ich längst verstanden, doch der Prozess aus diesem ständigen vergleichen ist nicht einfach. Von einfach war aber auch nie die Rede. Unser Weg zu uns selbst ist steinig. Vom Leben geprägt und doch so voller Glück, Liebe, Hoffnung, Träume und dem Wunsch nie aufzugeben. Alleine das unterscheidet uns, den so Unterschiedlich wir Menschen sind, so unterschiedlich sind auch unsere Wege zu uns selbst. Viele finden ihren Weg, viele treten einfach nur auf der Stelle und sehen nicht wie schön das Leben sein kann, auch wenn es mal schwer ist morgens aufzustehen. Viele wissen eventuell gar nicht das sie ihr eigenes Leben leben können. Ich sehe das so oft, Vergleichen, Status, Likes. Doch ich sehe keinen Glanz, den sie so sehr wollen. Es ist nicht unsere eigene Stimme, sondern ein die jeder trägt, eine Hülle die übernommen wird, eine Maske die aufgezogen wird um nicht aufzufallen. Ich selbst trage viel zu oft Masken, die nicht mir gehören. Irgendwann in der Schule angefangen. Die Stille und ruhige, die nie spricht. Doch worüber soll ich sprechen, wenn mich die Themen nicht interessieren?

Wovor aber haben die Leute bei Veränderungen Angst? Das ist eine Frage, die ich mir oft stelle, doch im Gegensatz zu den anderen Fragen, habe ich hier keine Antwort.

Vielleicht magst du ja deinen größten Angstfaktor bei Veränderungen in die Kommentare schreiben?
Bei mir ist es vermutlich die Angst vor dem Auffallen und dem Versagen.

Doch wie können wir die oben genannten Fragen beantworten?

  • Schreibe alle Hobbys oder Lieblingstätigen einmal auf, dann hast du schonmal den ersten Überblick.
  • Bei deinen Werten kannst du eine Liste (f im Internet nach verschiedenen Suchen) und einmal ein paar aufschreiben, die dir zusagen. Beliebig viele. Nach und nach kannst du die Liste mit verschiedenen Fragen oder mit Blick auf deine bisherigen Erfahrungen eingrenzen.
  • Du kannst all deine Erfahrungen einmal aufschreiben. Wie detailliert ist natürlich dir überlassen. Das hat gleich noch einen positiven Effekt. Nämlich wird es gleich verarbeitet. Manches braucht Zeit und manches ist schon verdaut.
  • Bei der Frage, was du in deinem Leben möchtest, kannst du mal in die Zukunft schauen, wie dein Leben in 3 bis 10 Jahren sein soll. Und alles Punkte zusammenfügen.

Nimm dir ruhig die Zeit, gerne auch ein paar Tage oder Wochen, manches braucht Zeit für die Entfaltung.

Schreib mir doch gerne in die Kommentare, wie hilfreich dieser Blogbeitrag für dich ist.
Hast du deine Stimme schon gefunden oder suchst du sie noch?

Deine Leo

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen